Die Interbrigadas sind eine internationalistische Solidaritätsgruppe aus Berlin, die ihre politische Arbeit mit Wandbildern und Graffiti verbindet.
Seit der Gründung 2007 lag ihr inhaltlicher Schwerpunkt ursprünglich darin, selbstorganisierte Kommunen und Arbeitskämpfe in Lateinamerika zu unterstützen. So organisierten sie regelmäßig Austauschreisen – sogenannte Brigaden – u.a. nach Venezuela, Bolivien, Argentinien und Kuba.
Inzwischen sind sie auch in Südspanien aktiv, wo sie die Gewerkschaftsarbeit der Arbeiter in den Gewächshäusern Almerías unterstützen, die dort unter sklavenartigen Bedingungen arbeiten und leben müssen. An den besuchten Orten geben sie Graffiti-Workshops und erarbeiten gemeinsam mit den Bewohner*innen und Arbeiter*innen Wandbilder, die deren Kämpfe für soziale Gerechtigkeit darstellen. Im Austausch holen sie unter dem Projekttitel »Aufstand der Farben« Künstler*innen nach Deutschland, so z.B. für ein Wandbild am Südblock in Berlin.






