kollektiv orango ist ein Netzwerk für kritische Geographie und Kunst, das 2008 in Berlin gegründet wurde. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind kritische Kartographie, politische Bildungsarbeit, kollektive Wandbilder und aktivistische Forschung.
Selbstdarstellung
Kollektiv orangotango existiert seit 2008. Seitdem entwickelt es sich ständig weiter, als freundschaftlicher Zusammenschluss von kritischen Geograph*innen und Menschen, die sich kritisch mit Fragen um Raum, Macht und Widerstand auseinandersetzen. Im Rahmen eines geographischen Aktivismus wollen wir Prozesse und widerständige Akteure unterstützen, die sozialen Wandel anregen und dabei gelebten gesellschaftlichen Alternativen und marginalisierten Perspektiven mehr Sichtbarkeit verleihen.
Im Zentrum unserer Aktivitäten stehen verschiedenste Formen emanzipatorischer Bildungsarbeit sowie konkrete politische und künstlerische Interventionen, die zur Reflexion und Veränderung der bestehenden gesellschaftlichen Verhältnisse beitragen sollen. Durch Workshops, Publikationen, kritische Stadtspaziergänge und künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum versuchen wir den Raum lesen zu lernen und Prozesse und Strukturen anzuregen, die zu dessen Gestaltung und Veränderung beitragen. Dabei bemühen wir uns in der Tradition von aktivistischen Forschungen und militanten Untersuchungen theoretische Reflexionen und praktische gesellschaftliche Interventionen zu verknüpfen.
Aufbauend auf persönlichen Verbindungen engagieren wir uns hierbei insbesondere in den Bereichen Recht auf Stadt, künstlerischer Protest, (urbane) Landwirtschaft und Jugendbildung, vorwiegend in Europa und Lateinamerika. Und das Ganze in kollektiver und selbstorganisierter Praxis natürlich stets „lento, pero avanzo“.
engl.
kollektiv orangotango was founded in 2008. Since then it has been constantly developing through a network of critical geographers, friends and activists who deal with questions regarding space, power and resistance.
With our geographical activism, we seek to support processes and oppositional actors who instigate social change by prefiguring social alternatives. We conduct emancipatory educational work as well as concrete political and artistic interventions. These are supposed to enforce reflections on and changes of social conditions. Through workshops, publications, mappings, excursions, and creative interventions within public space, we collectively learn how to read space and how to initiate emancipatory processes from below. By sticking to the traditions of activist research, we connect theoretical reflections and concrete actions
Building on our personal connections, we are particularly involved in the areas of right to the city, artistic protest, (urban) agriculture, youth education, alternative housing and solidarity economy. And all this in a collective and self-organized practice, of course, always “lento, pero avanzo”.












